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Prüfung nach DGUV V3 | JES-TEC GmbH - Elektrotechnik und Steuerungstechnik | Solingen bei Düsseldorf

Prüfung nach DGUV V3

Personen, Nutztiere und Sachwerte müssen vor den Gefahren des elektrischen Stroms geschützt werden. Noch immer sterben in Deutschland etwa 100 Personen durch elektrische Unfälle. Die Sachschäden, die durch Elektrounfälle entstehen, sind enorm hoch. Daher sind Unternehmen verpflichtet, vor der ersten Inbetriebnahme sowie in festgelegten Zeitabständen elektrische Geräte und Anlagen auf ihre elektrische Sicherheit zu überprüfen oder durch eine Elektrofachkraft prüfen zu lassen. Ziel der Prüfung ist es, nachweisen zu können, dass die elektrische Anlage bei einem bestimmungsmäßigen Gebrauch keine Gefahr darstellt.

Mit Inkrafttreten der neuen Betriebssicherheitsverordnung ist eine Missachtung der Prüfpflicht zu einer Straftat geworden. Das gilt auch, wenn kein Unfall eingetreten ist.

Die Unfallverhütungsvorschrift DGUV V3 der Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik gilt für den gesamten Gewerbebereich.

Was wird geprüft?

Folgende Anlagen und Betriebsmittel fallen unter die Prüfungsverordnung: Stationäre Anlagen, zum Beispiel elektrische Installationen in Gebäuden, Containern oder Fahrzeugen. Nichtstationäre Anlagen wie Installationen (Baustromversorgung) auf Baustellen, die nach Fertigstellung der Arbeiten wieder entfernt werden. Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel wie elektrische Geräte mit einem Stecker, die leicht bewegt werden können, während sie am Netz angeschlossen sind. Dazu gehören Bügeleisen, Toaster oder andere Küchengeräte mit Stecker. Ortsfeste elektrische Betriebsmittel, die fest montiert sind und keine Tragevorrichtung aufweisen. Sie sind schwer beweglich, haben jedoch eine flexible Anschlussleitung, beispielsweise ein elektrischer Herd.

Prüfungsfristen (empfohlen nach DGUV V3):

  • Elektrische Anlagen und ortsfeste Betriebsmittel sind alle 4 Jahre zu prüfen, spezielle Räume (Labore oder Schulen) einmal pro Jahr.
  • Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel (beispielsweise Bohrmaschinen) alle 6 Monate, auf Baustellen sogar alle 3 Monate. Wird bei den Prüfungen eine Fehlerquote <2% erreicht, kann die Prüffrist verlängert werden.
  • Verlängerungs- und Geräteanschlussleitungen mit Stecker, die sich auf Baustellen und in Werkstätten befinden, einmal jährlich. In Büros, Pflegestationen und ähnlichen Einrichtungen alle zwei Jahre.

Wo muss geprüft werden?

Bei vermieteten Objekten wie Wohnungen, ist der Vermieter verpflichtet, die Prüfung der elektrischen Anlage durchführen zu lassen. Zur Zeit bestehen jedoch - aufgrund der im Grundgesetz erklärten Unantastbarkeit der Wohnung - juristische Unklarheiten. Die elektrische Anlage sollte mindestens vor Ein- oder Auszug eines jeweiligen Mieters geprüft werden. Bei Gewerbemietverträgen (z.B. Arztpraxis) ist eine regelmäßige Prüfung zwingend erforderlich und auf jeden Fall mit dem Gewerbemieter abzustimmen.

In stationären Anlagen sind Fehlerstromschutzschalter (RCD = engl. Residual Current Device) alle 6 Monate durch den Benutzer mit Hilfe der Prüftaste auf Funktion zu testen.
In nichtstationären Anlagen muss diese Prüfung täglich vor Arbeitsbeginn durchgeführt werden.

Ein FI-Schutzschalter löst spätestens bei 30mA Fehlerstrom aus. Ein Fehlerstromschutzschalter oder RCD begrenzt nicht den elektrischen Strom, sondern nur die Fließdauer des Fehlerstroms. Deshalb muss auch bei Vorhandensein einer Fehlerstrom-Schutzschaltung umsichtig gehandelt werden.

Alle Schutzmaßnahmen sind so auszulegen, dass sie sich in sinnvoller Weise ergänzen und nicht behindern. Um diesen Schutz nachzuweisen, sind Fachkenntnisse und geeignete Prüfgeräte erforderlich. Eine unsachgemäße Prüfung kann weitreichende Folgen haben.

Wir prüfen Ihre Installation und Geräte auch außerhalb Ihrer Arbeitszeiten, so dass für Sie keine Produktionsausfälle entstehen.

 
 
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